In den letzten Jahren richtet sich das internationale Augenmerk immer mehr auf sog. „Konfliktmineralien“, die aus Bergbaubetrieben in der Demokratischen Republik Kongo und umliegenden Ländern stammen. Es wird vermutet, dass bewaffnete Gruppen, die in dieser Region im Bergbaubetrieb involviert sind, die Menschenrechte der Bergbauarbeiter und Einheimischen schwer verletzen und regionale Konflikte mit den Einnahmen aus dem Verkauf von „Konfliktmineralien“ finanzieren.

Am 1. Januar 2013 wurde das Gesetz über Börsenreform und Verbraucherschutz mit dem Titel „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act“ verabschiedet, und Abschnitt 1502 über „Konfliktmineralien“ fordert von allen von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) unter Abschnitt 13(a) oder 15(d) geführten Aktiengesellschaften die Einhaltung dieses Gesetzes. Das Gesetz fordert von diesen Emittenten, dass sie ihre Lieferkette auf die Fertigung oder Auftragsfertigung von Produkten untersuchen, die „Konfliktmineralien“ enthalten, die für die Funktionsweise oder Herstellung dieser Produkte notwendig sind.

„Konfliktmineralien“ werden als Zinnstein, Kolumbit-Tantalit (Coltan), Gold und Wolframit sowie deren Derivate Zinn, Tantal und Wolfram definiert.

Daubert Cromwell entspricht Abschnitt 1502 des Dodd-Frank-Gesetzes voll und ganz und verwendet keine „Konfliktmineralien“ für die Produktion oder Herstellung irgendwelcher Teile seiner Produktreihe.

Weitere Informationen über die Gesetzgebung und „Konfliktmineralien“ finden Sie auf der SEC-Website: http://www.sec.gov/spotlight/dodd-frank.shtml

Roy Galman
Executive Vice President und Chief Operating Officer
von Daubert Cromwell